Stephanie Hantzko geb. Schröter

Stephanie Hantzko ist die Tochter von Hiltrud Schröter.

Seit ihrer Kindheit ist es ihr ein Bedürfnis künstlerisch tätig zu sein. Für sie eine Möglichkeit in Kontakt mit sich selbst zu kommen und Dinge bewusst zu machen. Sie hat viel mit Bleistift und Tusche gezeichnet, später mit Acryl und Öl gemalt. Ihre Leidenschaft zum Filzen begann bei einem Besuch einer Ausstellung in der sie eine original Mongolische Jurte und wunderbare gefilzte Teppiche sah. Sie beschloss auf der Stelle:“ das muss ich auch lernen!“ 

Filzen ist eine uralte Technik Wolle zu verarbeiten und war lange Zeit vergessen, höchstens als Industriefilz bekannt. Obwohl filzen noch nicht so aktuell war, fand sie einen Kurs und hat gelernt wie man eine Fläche und einen Hut filzt. Sie fing an zu experimentieren. In Ermangelung eines passenden Arbeitsplatzes filzte sie hauptsächlich im Sommer auf der Terrasse. Es entstanden die ersten Wandbehänge und Objekte. Inzwischen konnte sie sich eine Werkstatt mit großem Filztisch einrichten, ebenso einen kleinen Laden und Ausstellungsraum.  Auch ist sie auf verschiedenen Kunsthandwerkermärkten zu finden.

Wandbehänge und Objekte sind immer noch ihr Hauptanliegen und ihre Leidenschaft. Daneben entsteht aber auch Schmuck, Taschen, Buchhüllen, Blumen und Früchte, Tiere und vieles mehr. Neben ihrer eigenen Arbeit gibt sie auch in ihrer Werkstatt und in Schulen Filzkurse und gestaltet Kindergeburtstage.

Gerne arbeite sie auch nach Auftrag.

Über ihr künstlerisches Schaffen können Sie sich umfassender auf folgender Seite informieren.

http://www.filzkunst.com

 

 

Künstlerischer Lebenslauf

Geboren am 24.01.1958 in Berlin

Besuch einer Realschule mit der Möglichkeit Musische Kurse zu belegen

1975 -1977 Ausbildung zur Technischen Zeichnerin

1978 – 1981 Mitarbeiterin des Landeskonservators Berlin (u.a. Rekonstruktionszeichnungen von Stuck und Wandmalerei im Martin-Gropius-Bau)

1982 Beginn mit Öl zu malen

1985 Bemalung eines Klavichordes nach Originalvorlage, das nach einem Instrument aus dem 17. Jahrhundert nachgebaut wurde.

1986 Unterricht bei dem Berliner Maler Georg Kupke

1995 Übersiedlung von Berlin nach Niedersachsen

1996 Beginn der Beschäftigung mit Textilkunst  (Weben und Filzen)

seit 1998 Leitung von Arbeitsgemeinschaften und Projekttagen an Schulen,  (Weben und Filzen)

2003 Einrichtung einer Werkstatt in der alten Dorfschule Eldingen

2006 Dozentin an Kreisvolkshochschulen

2009-2012 Werkstattleiterin für Weben und Filzen in der Produktionsschule NordLicht Hermannsburg (einem Jugendhilfeprojekt des Albert-Schweizer-Familienwerk e.V.)

Seitdem stetiges Arbeiten in ihrer Werkstatt und mehrere Ausstellungen